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Ein Feuer im Haushalt kann schnell entstehen. Hier ist das große Problem, wenn die Bewohner gerade alle schlafen. Denn im Schlaf ist der Geruchssinn ausgeschaltet und es bekommt niemand mit, dass es brennt und sich entsprechend viel Rauch entwickelt.  Die meisten Todesfälle ereignen sich nicht durch Verbrennungen, also durch das Feuer selber, sondern durch den Rauch. Die meisten Menschen sterben bei einem Brand an Rauchvergiftung. Hier kann ein Rauchmelder wirklich Leben retten, da bei einer Rauchentwicklung ein sehr lauter und schriller Alarmton ertönt. In einigen Bundesländern sind daher Rauchmelder als Lebensretter sogar gesetzlich vorgeschrieben.

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Haus- und Wohnungsbrände

Immer noch sterben einige hundert Menschen in Deutschland jedes Jahr durch Wohnungsbrände. Dabei sind die Flammen an sich nicht das größte Problem, sondern der dabei entstehende, oft auch giftige, Rauch. Dies ist vor allem in der Nacht, wenn wir schlafen, ein sehr großes Problem. Wenn wir schlafen, können wir nichts riechen und daher wird oft ein Brand nicht bemerkt und die Bewohner sterben wegen einer Rauchvergiftung. Genau deswegen sind Rauchmelder in der Wohnung so wichtig und können Leben retten. Wenn ein Rauchmelder auslöst gibt es einen sehr lauten Ton, wovon man garantiert auch in der Nacht wach wird. In vielen Bundesländern sind Rauchmelder aufgrund ihrer lebensrettenden Wirkung sogar vorgeschrieben und dies nicht nur in Neubauten. Doch was macht einen guten Rauchmelder eigentlich aus?

Der Rauchmelder

Ganz genau genommen nennt sich ein Rauchmelder eigentlich Rauchwarnmelder. Solch eine Melder löst daher einen Alarm aus, wenn eine bestimmte Konzentration Rauch sich in der Luft befindet. So werden anwesende Personen sehr schnell gewarnt und können das Gebäude über die ausgewiesenen Fluchtwege noch schnell verlassen. Der Rauchmelder selber wird dabei an der Decke angebracht und verrichtet ganz unauffällig seinen Dienst. Ein normaler Rauchmelder wird dabei meist im Wohnungsflur, Schlafzimmern und Wohnzimmer angebracht. In der Küche macht ein Rauchmelder nicht wirklich sind, da hier zu viel Rauch und Dampf beim Kochen und Braten entstehen kann. In Küche und Bad ist ein sogenannter Hitzemelder die viel bessere Wahl.

Rauchmelder Ionisationsrauchmelder

In vielen Haushalten sind immer noch sogenannte Ionisationsrauchmelder installiert. Diese funktionieren wirklich gut und doch gibt es hier ein nicht zu unterschätzendes Problem. In solchen Meldern ist der radioaktive Alpha-Strahler Americum-241 verbaut. Daher sind hier sehr strenge Auflagen an diese Art der Rauchmelder gekoppelt.

Rauchmelder Stand-Alone

Ein Stand-Alone-Rauchmelder wird immer einzeln montiert und arbeitet auch alleine bei der Rauchüberwachung. In den meisten Haushalten sind diese Melder völlig ausreichend. Wenn aber mehrere Etagen auf einmal überwacht werden sollen, können sogenannte funkvernetzte Rauchmelder interessant werden. Denn dies hat einen sehr großen Vorteil: Wenn ein Melder auslöst meldet dieser den Alarm an alle verbundenen Rauchmelder und alle schlagen Alarm. Wenn man sich also im Dachgeschoss aufhält und im Keller löst ein Rauchmelder aus, so würde auch der Rauchmelder im Dachgeschoss dann Alarm geben. So bekommt man also immer einen Brandalarm im mehrstöckigen Wohnhaus mit.

Rauchmelder Wartung

Bei der Wartung eines Rauchmelders kommt es auf das genaue Modell an. Es gibt hier Rauchmelder, welche durch normale Batterien mit Strom versorgt wird. Bei günstigen Batterien müssen diese dann auch öfters mal gewechselt werden. Es gibt aber auch Rauchmelder als Longlife-Gerät und diese kosten auch etwas mehr als ein normaler Rauchmelder. Hier muss dann aber so schnell keine Batterie mehr gewechselt werden, da dieser um die zehn Jahre lang dann durchhält. Auf diese Zeit gerechnet ist es dann doch durchaus günstiger.

Rauchmelder prüfen

Rauchmelder fotoelektrisch

Es gibt zwei Arten bei der Funktionsweise von Rauchmeldern. Da gibt den fotoelektrischen Rauchmelder. Bei dieser Art der Detektion werden die Partikel in der Umgebungsluft gemessen. Hierbei wird ein Lichtimpuls auf eine Diode abgegeben. Wenn die Luft sauber ist, kommt dieser Lichtstrahl nicht zur Foto-Diode an und alles ist in Ordnung. Wenn jetzt aber Rauch in der Luft ist, wird der Lichtstrahl durch die feinen Partikel immer wieder reflektiert und gelangt so zur Foto-Diode. Wenn also der Lichtstrahl auf die Foto-Diode trifft, löst der Rauchmelder Alarm aus. Dieser Rauchmelder ist aufgrund seiner Funktionsweise nicht für das Bad geeignet, da hier auch die Gefahr einer Auslösung bei Wasserdampf besteht.

Rauchmelder fotoelektrisch Vor- und Nachteile

Ein fotoelektrischer Rauchmelder hat mehrere Vorteile. Die Erkennung ist sehr gut und funktioniert schon einem Entstehungsbrand. Weiterhin sind diese Rauchmelder wirklich günstig und einfach zu montieren. Als Nachteil ist zu nennen, dass dieser Rauchmelder für Küche und Bad nicht geeignet sind.

Brandmelder thermisch

Ein thermischer Brandmelder reagiert nicht auf die einzelnen Partikel in der Luft und besitzt daher eine andere Funktionsweise. Solch ein Brandmelder reagiert hier auf die Temperatur. Es gibt hier allerdings zwei Arten von thermischen Brandmeldern: Thermomaximalmelder und Thermodifferentialmelder. Die Bezeichnung Thermomaximalmelder sagt es schon aus. Solch ein Melder löst aus und schlägt Alarm, wenn ein bestimmter Temperaturwert erreicht wird. Welche Temperatur dies ist, wird auf der Verpackung angegeben. Auch die Bezeichnung Thermodifferentialmelder verrät uns schon etwas über die Funktionsweise. Hierbei geht es darum, einen gewissen Temperaturanstieg zu messen. Wenn also die Temperatur um einen festgelegten Wert steigt, löst dieser Melder aus. Für private Haushalte eignen sich diese Melder aber nicht, da durch die Detektierung von Temperaturen es oft schon zu spät sein kann. Solche Melder werden daher meist nur in Werkstätten oder Werkhallen verbaut.

Brandmelder thermisch Vor- und Nachteile

Ein wirklich großer Vorteil thermischer Brandmelder ist die geringe Quote an Fehlalarmen aufgrund des Funktionsprinzips. Auch diese Brandmelder sind relativ günstig zu bekommen. Thermische Brandmelder können auch in Küche und Bad eingesetzt werden, da z.B. Wasserdampf keinen Alarm auslöst. Als Nachteil thermischer Brandmelder ist hier zu nennen, dass diese Melder im privaten haushalten zum Schutz von Personen nicht geeignet sind.

Rauchmelder für Gehörlose

Ein normaler Rauchmelder gibt über ein akustisches Signal den Alarm aus. Wenn man aber gehörlos oder hörgeschädigt ist, bringt solch ein Melder keinen wirklichen Vorteil im Alarmierungsfall. Hierfür haben sich die Hersteller aber auch etwas einfallen lassen. So gibt es Rauchmelder*, welche zusätzlich zur Sirene durch ein Blitzlicht und Vibration warnen. In solch einem speziellen Rauchmelder ist dann ein Funkmodul eingebaut und im Alarmfall wird dann z.B. eine Stroboskop-Leuchte angesteuert. Solch ein Licht wird auch im Schlaf bemerkt. Zusätzlich gibt es auch ein Kopfkissen, in welchen ein Vibrationselement eingenäht wurde. Im Fall eines Rauchalarms vibriert das eigene Kissen und man wird wach.

Rauchmelder für Gehörlose Kosten

Im Vergleich zu einem normalen Rauchmelder kosten Rauchmelder-Systeme für Hörgeschädigte doch einiges mehr und hier können dadurch schnell einige hundert Euro zusammen kommen. Allerdings gibt es genau zu solch einem Fall ein Urteil des Bundessozialgerichts. Hier geht es um die Kostenübernahme durch die Krankenkassen.

„Der Kläger hat Anspruch auf Versorgung mit zwei Rauchwarnmeldern für Gehörlose. Diese Geräte dienen einem grundlegenden Sicherheitsbedürfnis, sind in mittlerweile dreizehn von sechzehn Bundesländern bauordnungsrechtlich vorgeschrieben und ermöglichen gehörlosen Versicherten in der ihren Bedürfnissen angepassten Ausführung ein von fremder Hilfe unabhängiges selbstständiges Wohnen. Damit ist ein allgemeines Grundbedürfnis des täglichen Lebens betroffen.“

Rauchmelder retten Leben

Wie wir schon beschrieben haben, sterben die meisten Menschen bei einem Brand nicht am Feuer selber, sondern durch den entstehenden Rauch. Dies ist gerade Nachts sehr häufig der Fall, da im Schlaf der Geruchssinn abgeschaltet ist. Daher sind Rauchmelder wirklich auch Lebensretter. Wenn ein Rauchmelder auslöst, gibt es einen sehr lauten Ton und davon wird man garantiert wach. So hat man noch Zeit die Feuerwehr zu rufen und die Wohnung zu verlassen. Vor allem zu Weihnachten gibt es immer noch sehr viel Wohnungsbrände zu verzeichnen.

Aus diesem Grund gibt es auch den Verein Forum Brandrauchprävention und dieser hat auch eine Kampagne „Rauchmelder retten Leben“ in Leben gerufen. Diese Kampagne gibt es schon sehr lange und mittlerweile ist in fast allen Bundesländern eine Rauchmelderpflicht eingeführt worden.

Rauchmelder-Pflicht

In vielen Bundesländern gibt es heute zum Glück eine Rauchmelder-Pflicht. Rauchmelder sollten daher immer in Schlafräume, wie Schlafzimmer und Kinderzimmer, und auch in angrenzenden Fluren installiert werden. Denn solche Flure sind Rettungswege und sollten daher immer mit überwacht werden. Die Rauchmelder-Pflicht wird dabei von jedem Bundesland selber geregelt und kann somit auch für alte Gebäude gelten. Als Mieter muss man daher die Rauchmelder nicht selber anbringen bzw. kaufen, da die Pflicht beim Vermieter liegt, wenn es dort eine Rauchmelderpflicht geben sollte. Eine genaue Übersicht zur Rauchmelder-Pflicht gibt es hier.

Rauchmelder Zertifizierung

Eine Rauchmelder-Zertifizierung ist sehr wichtig und daher sollten gute Rauchmelder immer das CE-Siegel aufgedruckt haben. In Deutschland gibt es zudem Vorschriften für Rauchmelder, woran sich die Hersteller halten müssen. Diese Vorschriften sind: DIN EN 14604 und DIN 14676. In diesen DIN-Normen sind grundlegende Sachen für Rauch- und Brandmelder festgelegt. So muss im Auslösefall der Ton mindestens 85 dB bei 3 Meter Abstand laut sein. Da Rauchmelder meist mit Batterien betrieben werden, müssen diese ab und an gewechselt werden. Das Wechselsignal dafür muss mindestens 30 Tage regelmäßig ertönen, wenn die Batterien gewechselt werden sollen. Weiterhin muss ein Rauchmelder einen Testknopf besitzen, wodurch man immer selber die Funktion testen kann. Es gibt aber auch weitere Siegel bei einem guten Rauchmelder. So findet man hier oft ein TÜV-Siegel oder auch eine VDS-Zertifizierung. Rauchmelder mit einer VDS-Zertifizierung kosten aber entsprechend mehr Geld, da diese Zertifizierung für den Hersteller aufwendig und teuer ist.

Rauchmelder Haltbarkeit

Bei den sogenannten Stand-Alone-Rauchmeldern gibt es zwei Arten von Geräten. Hier gibt es Modelle, wo die Batterie regelmäßig gewechselt werden muss und es gibt Rauchmelder-Modelle als Long-Life-Rauchmelder, wo die Batterie nicht gewechselt werden muss und bis zu 10 Jahre durchhält. Bei einem Rauchmelder gibt es aber ein kleines Problem und zwar kann hier über die Jahre hinweg der fotoelektrische Sensor verschmutzen. Das ist auch ganz normal, da Staub und Schmutz zu Hause kaum vermeidbar sind. Ein guter Rauchmelder sollte daher immer eine Verschmutzungkompensation besitzen. Dabei wird einfach die Empfindlichkeit immer wieder automatisch nachreguliert, damit die Anzahl der Fehlalarme weiter reduziert wird. Nach 10 Jahren muss daher aber ein Rauchmelder ausgetauscht werden und daher rentiert sich meist ein Long-Life-Rauchmelder.

Rauchmelder Vernetzbarkeit

In einem größeren Wohnhaus mit mehreren Etagen können vernetzte Rauchmelder* eine sehr gute Alternative darstellen. Denn wenn ein Rauchmelder im Untergeschoss auslöst, hört man diesen unter Umständen im Obergeschoss nicht mehr. Denn wenn hier ein Rauchmelder auslöst, meldet dieser dies an alle anderen Rauchmelder und lösen einen Alarm aus. Dies kann besonders gut sein, wenn solche Rauchmelder im Dachboden und auch Keller installiert sind. Solch ein System ist aber nicht immer günstig und doch kann es in großen Wohnhäusern von Vorteil sein. Hier muss also jeder für sich entscheiden, ob wenige Euro gespart werden sollen auf Kosten der eigenen Sicherheit.

Rauchmelder Montage

Rauchmelder sollten immer fest an der Decke montiert werden. Meist reichen ein oder zwei Löcher und der Rauchmelder kann angeschraubt werden. Einige Rauchmelder können aber auch über ein Magnetklebepad an der Decke befestigt werden. jedoch funktioniert dies nicht bei allen Rauchmeldern.

Rauchmelder Installation

Rauchmelder Bedienung

Damit ein Rauchmelder zu Hause auch wirklich in Ordnung ist, muss die Funktion regelmäßig überprüft werden. An jedem Rauchmelder ist daher immer eine Test- bzw. Funktionstaste verbaut. Am besten ist es hier, wenn die Taste groß genug ist und leicht erreichbar ist.

Brandfall Verhalten

Wenn es wirklich zu einem Brand kommen sollte, gibt es meist gleich eine Art Panik. Daher ist es hier wirklich wichtig, unbedingt Ruhe zu bewahren. Vor allem wenn der Brand noch in der Entstehung ist, kann man diesen mit einem Handfeuerlöscher oft noch selber löschen. Wer hier aber zweifelt sollte immer zu erst die Feuerwehr rufen, um größeren Schaden zu vermeiden, da ansonsten viel Zeit verloren geht. Wenn schon Rauch sich ausbreitet zieht dieser meist in Richtung Decke. Daher in solch einem Fall lieber auf allen vieren nach draußen kriechen. Wenn es in einem raum brennt, auch die Tür beim verlassen schließen, damit die Ausbreitung des Feuers etwas gehemmt wird. Ansonsten wirklich so schnell wie möglich raus aus dem Haus. Irgendwelche Sachen sollten nicht mitgenommen werden, da es Zeit kostet und das eigene Leben doch viel wertvoller ist. Wenn man einmal draußen ist auch bitte nicht zurück ins brennende Haus laufen, nur weil man etwas vergessen kann.

Brandrisiko minimieren

Das Brandrisiko zu Hause kann man auch mit einfachen Mitteln selber verringern. Daher elektrische Geräte, welche nicht gebraucht werden, immer komplett ausschalten. Gerade bei elektrischen Geräten wie Steckdosenleisten immer auf die Prüfsiegel achten. Oft ist zu sehen, das eine Steckdosenleiste an die nächste angeschlossen ist und auch dies sollte man vermeiden. Auch im Bett rauchen sollte man unterlassen. Oft passiert es immer noch, dass heiße Asche in den Mülleimer gegeben wird und dann brennt es auf einmal. Am besten ist es hier, auch zu Hause einen Feuerlöscher und Löschspray* zur Hand zu haben.

Rauchmelder Hersteller

ABBABUS, Bavaria. Brennenstuhl, BRK / Dicon, Busch-Jaeger, Cordes, D-Secour, Detectomat, Ei Electronics, Elro, Esylux, FireAngel, Firex, First Alert, Flamingo, FlammEx, GEV, Gira, Hager, Hekatron, Indexa, JALO Helsinki, Kidde, Lupus, M-E-Trading, Merten, Mumbi, Nemaxx, Pyrexx, REV-Ritter, Schabus, Telenot, Unitec

Rauchmelder retten Leben

Rauchmelder Stiftung Warentest

Der Rauchmelder mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis im Test kostet nur um die 20 Euro: Ei Electronics Ei650*

Bereits im Jahr 2003 wurde die Rauchmelderpflicht eingeführt in Deutschland. Je nach Bundesland zog sich die Einführung der Rauchmelderpflicht bis ins Jahr 2017. Da nun auch die Übergangsfristen überall ablaufen, hat die Stiftung Warentest erneut Rauchmelder genauer unter die Lupe genommen. Eins können wir hier schon vorwegnehmen: Ein guter Rauchmelder ist überhaupt nicht teuer!

Die Stiftung Warentest hat einen gründlichen Rauchmelder-Test durchgeführt und hat extra dafür etwas mit dem Feuer gespielt. Es wurden hier Rauchmelder auf Herz und Nieren geprüft mit einem Holzschwelbrand und einem Flüssigkeitsbrand (n-Heptan). Nur so lassen diese Rauchmelder auch wirklich testen und prüfen. Hierbei wurde getestet, wie nah der Rauch am Melder für eine Auslösung sein muss und auch die Anfälligkeit von Fehlauslösungen wurde dabei berücksichtigt. Daher macht auch die Zuverlässigkeit von Rauchmeldern fünfzig Prozent der Bewertung aus. In die Endwertung fließen dann noch Lautstärke, Handhabung, Robustheit und Deklaration mit ein.

Testsieger mit einer Gesamtnote von 2,2 (gut) wurde der Rauchmelder Ei Electronic Ei650*. Dieser wirklich gute Rauchmelder ist schon ab knapp 20 Euro zu haben. Noch drei weitere Rauchmelder teilen sich den ersten Platz:  Abus GRWM30600*, Brennenstuhl RM L 3100 und Busch-Jaeger Rauchalarm ProfessionaLine*. Auch diese Gefahrenmelder erhielten die Gesamtnote „gut“.

Der Rauchmeldertest der Stiftung Warentest hat aber eines ans Licht gebracht: Teure Rauchmelder sind nicht unbedingt besser. Im Test gab es auch teure Rauchmelder wie Cautiex Invisible 10Y* und Joel Almost Invisible und diese schnitten bei weitem nicht so gut ab wie die viel günstigeren Testsieger. Diese Melder wurden nur mit einem „befriedigend“ gekennzeichnet. Hier muss aber erwähnt werden, dass es hier keine Sicherheitsbedenken gab, sondern andere Kriterien die schlechte Beurteilung hervor gerufen haben.

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Letzte Aktualisierung am 19.08.2018 um 09:52 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API