So wird eine Holztür richtig lackiert

Holztüren sind mittlerweile bei vielen Menschen sehr beliebt, denn echte Holztüren können das Raumklima doch enorm verbessern und sehen dazu auch noch sehr schön aus. Doch je nach Alter und Zustand müssen Holztüren auch mal frisch lackiert werden. An das selber Lackieren traut sich aber nicht jeder Heimwerker selber heran. Oft fehlt es hier am nötigen Wissen. Dieser Artikel zeigt daher Schritt für Schritt auf, wie jeder eine Holztür selber richtig lackieren kann und dadurch auch noch Jahre später seine Freude daran hat.

Schleifen der Holztür

Bei einer Holztür kann man leider nicht einfach mal so eine neue Lackschicht auftragen. Daher ist der erste Schritt zum Lackieren einer Holztür immer das Schleifen. Hier bietet es sich auch an, die Holztür vorab auszubauen und die Schleifarbeiten in einer Garage oder ähnlichen Räumen durch zu führen. Das Anschleifen ist hier besonders wichtig, da dadurch die alte Beschichtung einfach geöffnet wurde und erst dadurch kann neuer Lack auch aufgenommen werden. Wer hier nicht ordentlich arbeitet, wird dies sehr schnell merken. Denn hier hält der neue Lack einfach nicht und bröckelt früher oder später einfach ab.

Zum Schleifen kann man Schleifpapier (150er) verwenden. Die Schleifarbeiten kann man nun mit der Hand oder auch einer Schleifmaschine machen. Beim Schleifen selber sollte man immer sehr gleichmäßig arbeiten. Hier darf man nicht zu lange nur eine Stelle bearbeiten, da es sonnst unschöne Vertiefungen gibt. Auf keinen Fall darf man dabei auch die Seiten und die Kanten der Tür nicht vergessen. Es bietet sich hier an, die Tür auf zwei Unterstellböcke zu legen und erst eine Seite komplett zu schleifen und dann die andere Seite.

Verunreinigungen und Staub gründlich entfernen

Bevor es an das Lackieren einer Holztür geht, muss man hier im zweiten Schritt die Holztür ordentlich reinigen. Durch das Schleifen ist natürlich sehr viel Feinstaub auf der Tür und man bekommt auch so manch andere Verunreinigung zu sehen. Daher jetzt erst mal mit einem Staubbesen gründlich den Staub von der frisch geschliffenen Holztür entfernen. Wenn der grobe Staub komplett entfernt wurde, nimmt man sich ein feuchtes Tuch zur Hand. Damit wischt man die Holztür nun sehr gründlich ab, damit auch wirklich alle Staubpartikel von der Oberfläche verschwinden können. Hier bitte sehr gründlich arbeiten und auch die Seitenkanten nicht vergessen. Anschließend muss die Tür durch den Einsatz des feuchten Tuches wieder abtrocknen.

Vorbehandlung der Holztür mit einem Vorlack

Damit der Lack auch dauerhaft halten kann, sollte man nun die Holztür mit einem sogenannten Vorlack behandeln. Auch hier bietet es sich wieder an, die Tür aufzubocken, damit man eine Türseite komplett in einem Arbeitsgang bearbeiten kann. Wenn an der Tür noch Scharniere dran sind, sollte man diese vor dem Lackieren gründlich und exakt abkleben. Damit man die Ecken und Kanten besser bearbeiten kann, braucht man einen Pinsel. Nur so kommt der Vorlack auch wirklich in die letzte Ecke hinein.

Große Flächen an der Holztür kann man nun mit einer Schaumstoffrolle sehr gut bearbeiten und dort dem Vorlack ordentlich und gleichmäßig auftragen. Beim Lackieren muss man aber aufpassen, dass man nicht zu viel Lack aufträgt. Hier ist daher weniger manchmal besser. Wenn man hier zu viel Lack auftragen sollte, wird dieser sehr schnell verlaufen und damit nach der Trocknung sehr unschöne Unregelmäßigkeiten aufweisen.

Wenn eine Seite mit dem Vorlack bearbeitet wurde, muss die Tür nun gründlich trocknen. Erst, wenn die soeben bearbeite, Seite wirklich trocken ist darf man die Tür umdrehen und die zweite Seite entsprechend mit dem Vorlack behandeln. Auch hier dann wieder den Lack gründlich trocknen lassen.

Holztür gleichmäßig lackieren

Beim Auftragen des Hauptlackes geht man genauso vor wie beim Auftragen des Vorlackes. Aber jetzt ist es sehr viel wichtiger, dass man den Lack sehr gleichmäßig aufträgt. Damit man eine gewisse Gleichmäßigkeit erhält, sollte man den Lack in horizontalen und vertikalen Zügen auftragen. Auch hier darf man den Lack nicht zu dick auftragen, da dieser sonst verlaufen kann und Farbnasen bildet. Wenn so etwas passieren sollte, den noch frischen Lack einfach abziehen von der Oberfläche und mit der Schaumstoffrolle eine neu dünne Lackschicht auftragen.

Je nach Lack kann es vorkommen, dass dieser nicht richtig deckt. Dies sieht man aber erst richtig, wenn die Tür komplett getrocknet ist. Wenn dies nach dem Trocknen der Holztür der Fall sein sollte, muss man eine zweite Lackschicht aufgetragen werden. Wenn die Tür dann vollständig getrocknet ist, kann man nun das Klebeband von den Scharnieren wieder entfernen und die Tür vorsichtig und ohne Kratzer wieder einbauen.

Fazit

Eine Holztür richtig zu lackieren ist gar nicht so schwer. Es sind nur wenige Schritte zum perfekten Endergebnis nötig, wie man im Artikel sehr gut erkennen kann. Wichtig ist hier auf jeden Fall, dass man sehr ordentlich alle Schritte durchführen sollte, damit man später auch wirklich eine tolle neu lackierte Holztür bekommt. Lieber etwas mehr Zeit investieren, als das man noch mal von vorne beginnen muss.

Heizkörper einfach selber streichen

Der Sommer ist leider vorbei und es ist nicht mehr weit, bis der Winter in Deutschland Einzug hält. Aus diesem Grund sollte man in den eigenen vier Wänden vor dem Beginn der Heizperiode die Heizkörper einmal überprüfen. Hier sollte man die Funktion der Heizkörper überprüfen und auch schauen, ob diese entlüftet werden müssen. Auch sollte man hier direkt das Äußere einmal genau betrachten und untersuchen. Hier darauf achten, ob vielleicht an irgendeiner Stelle die Farbe abplatzt oder ob sich Stellen vielleicht verfärbt haben. Irgendwann muss aber auch mal der Heizkörper neu gestrichen werden. Neu streichen sollte man hier aber nur, wenn der Heizkörper kalt ist. Hier also am besten vor der Heizperiode im Herbst solch ein Vorhaben durchführen. Wie man aber einen Heizkörper richtig streicht und was man alles so beachten sollte, wird dieser Artikel einmal etwas näher unter die Lupe nehmen.

Erste Schritte

Am Anfang sollte das Äußere des betroffenen Heizkörpers begutachtet werden. Hier vor allem darauf schauen, ob sich schon irgendwo Rost angesetzt hat. Vor allem an den Kanten kann sich hier oft Rost bilden. Das sind so typische Stellen, wo man beim zum Beispiel beim Fußbodenwischen gerne einmal aneckt. Dadurch kann es natürlich passieren, das an dieser Stelle auch mal der Lack vom Heizkörper abblättert. Ohne diesen Lack kann solch eine Stelle natürlich dann auch rosten. Auch der unterere Bereich des Heizkörpers ist davon oft sehr stark betroffen.

Rost vorher entfernen

Bevor man mit dem Lackieren anfängt, sollte man hier den Rost unbedingt gründlich abschleifen. Dabei am besten bis auf das blanke Metall schleifen. Vorsicht mit dem Schleifen ist aber geboten, wenn der Rost in der Nähe des Ventiles auftreten sollte. Hier sollte man dann doch vorher einen Fachmann zur Beratung hinzuziehen. Den Heizkörper vorher auch einmal abtasten, ob dieser irgendwo feucht ist. Wenn dies so sein sollte, auch hier erst mal einen Fachmann befragen. Das kann hier ein Zeichen, das der Heizkörper eventuell schon an irgendeiner Stelle durchgerostet ist.

Drahtbürste und Schleipapier

Als Nächstes sollte man den Heizkörper mit Schleifpapier komplett anrauen, damit die Farbe auch richtig hält später. An Stellen, wo Farbe abplatzen sollte, hier einfach mit einer Drahtbürste alles ordentlich abschleifen. Wer dies aus Bequemlichkeit nicht machen sollte, wird hier später schnell Farbübergänge zu sehen bekommen. Der Heizkörper muss anschließend noch von Schmutz und Fettresten befreit werden. Dazu sollte ein Schwamm und etwas Seifenlauge mehr als ausreichen. Wenn das alles erledigt wurde, muss der Heizkörper jetzt noch ordentlich abtrocknen.

Heizkörper nicht abbauen

Der Heizkörper wird zum Lackieren nicht abgebaut. Einen Heizkörper zu dementieren, sollte man doch einen Profi überlassen. Solch ein Vorhaben ist dabei nicht so einfach und kostet auch Zeit. Stellen wie das Thermostat und das Ventil vor dem Lackieren einfach abkleben. Auf dem Boden einfach etwas Papier oder auch Folie auslegen und schon kann keine Farbe mehr auf dem Boden tropfen.

Spezielle Lacke für Heizkörper

Die Vorarbeiten sollten alle sehr gründlich und sorgfältig durchgeführt werden. Im weiteren Schritt ist, dann das Werkzeug und das zu verwendende Material entscheidend. Die Farbe bzw. der Lack für den Heizkörper muss hier natürlich sehr hitzebeständig sein. Daher beim Kauf im Baumarkt unbedingt darauf achten, dass man nur spezielle Lacke für Heizkörper kauft.

Viel Farben zur Auswahl

Die am weitesten verbreiteten Farben für Heizkörper sind wohl Weiß und Beige. Wer diesen Standard aber nicht nutzen möchte, hat auch hier gute Karten. Man kann sich auch spezielle Farbtöne extra anmischen lassen. So sollte für jeden Geschmack etwas dabei sein. Die heutigen modernen Lacke für Heizkörper halten bis zu zehn Jahre und müssen erst dann wieder erneuert werden.

Acryllack geeignet

Wer Rost am Heizkörper hatte und diesen abgeschliffen hat, sollte hier einen sogenannten Rostschutzgrund vorher auftragen. Dieser Rostschutz wird auf die betreffenden Stellen aufgetragen und dieser muss anschließend noch trocknen. Wenn der Rostschutzgrund dann endlich getrocknet ist, muss dieser auch erst wieder mit Schleifpapier angeraut werden. Jetzt kann der Anstrich mit Acryllack erfolgen. Acryllack sollte man deshalb verwenden, da dieser Lack umweltverträglicher ist und auch nicht so schnell wieder vergilbt. Auch ist Acryllack viel geruchsärmer als ein lösemittelhaltiger Alkydharzlack.

Heizkörperplatten und Gliederheizkörper

Beim Lackieren sollte man mit den Rohren, Halterungen und Anschlussstellen anfangen. Diese Arbeit wird am besten mit einem Pinsel erledigt. Der Pinsel sollte für Acryllack mit Kunststoffborsten versehen sein. Wer Heizkörperplatten hat, kann diese nun einfach mit einer Malerrolle streichen. Hier einfach immer gleichmäßig von oben nach unten lackieren. Bei einem Gliederheizkörper muss man sich von Parzelle zu Parzelle einfach vorarbeiten. Für die einzelnen Rippen gibt es dann spezielle Eckpinsel, welche die Arbeit enorm vereinfachen.

Farbe nicht zu dick auftragen

Beim Lackieren des Heizkörpers ist weniger Farbe besser. Wer zu viel Farbe aufgetragen hat, beeinflusst die Wärmeleitfähigkeit dadurch negativ. Wenn man also schon ältere Heizkörper hat, sollte man hier die Farbe vorab vollständig abschleifen. Um die Farbe nicht zu dick aufzutragen, kann sich auch ein sogenanntes Farbspray durchaus lohnen. Ob man Pinsel oder Spray benutzt, muss man individuell vor Ort selber schauen. Bei einem Farbspray muss man den Farbnebel berücksichtigen und eventuell viel mehr in der Umgebung abdecken.

So wird die Küchenarbeitsplatte richtig gereinigt

Für Familien mit Kindern ist es besonders wichtig, dass eine gewisse Sauberkeit in der eigenen Wohnung herrscht. Vor allem in der Küche sollte es entsprechend sauber sein. Durch die Zubereitung von Essen können sich hier schnell Keime und Bakterien einnisten. Daher ist gerade hier besonders wichtig, dass die Küchenarbeitsplatte richtig gereinigt wird. Für eine optimale Reinigung sollte vorher aber einmal ein Blick auf das Material der Arbeitsplatte riskiert werden. Die Arbeitsplatte wird in der Küche wohl am häufigsten genutzt und kann aus den unterschiedlichsten materialen bestehen. Hier gibt es Arbeitsplatten aus Holz, Kunststoff, Granit oder auch Edelstahl. Jedes material hat hier seine Eigenheiten und hat eine unterschiedliche Empfindlichkeit gegenüber Kratzern oder Wasser.

Küchenarbeitsplatte aus Kunststoff

In Deutschland ist wohl eine Arbeitsplatte aus Kunststoff am weitesten verbreitet. Dabei ist die Küchenarbeitsplatte aber eigentlich aus gepressten Holz hergestellt wurden. Als Oberfläche wird dann eine Art Laminat eingesetzt, um den gewünschten Look zu erreichen und so kann man dann auch darauf arbeiten. Zum Küchenarbeitsplatte richtig reinigen gehört hier meist nur etwas warmes Wasser und ab und zu auch etwas Spülmittel. Bei hartnäckigen Flecken kann auch gerne ein anderes Reinigungsmittel verwendet werden. Der eingesetzte Kunststoff hält sehr viel aus und ist überaus strapazierbar. Glasreiniger ist also hier überhaupt kein Problem. Trotzdem gibt es auch Mittel, welche hier nicht eingesetzt werden sollten. Dazu zählt zum Beispiel Scheuermilch. Solche Mittel sollten nicht verwendet werden, da diese die Oberfläche nach und nach abschleifen. Auch Reinigungsmittel mit starker Säure sollten gerade bei Kunststoff vermieden werden.

Küchenarbeitsplatte aus Holz

Wer viel Wert auf das Optische in einer Küche legt, hat oft eine Küchenarbeitsplatte aus Holz verbaut. Leider ist Holz als Arbeitsplatte sehr empfindlich und braucht somit etwas mehr Pflege. Die Arbeitsplatte muss hier regelmäßig mit Öl oder Wachs imprägniert werden und selbst dann kann es zu Verfärbungen auf der Oberfläche kommen. Aus diesem Grund sollten Flecken am besten direkt entfernt werden und nur setzen kann sich der Schmutz nicht im Holz festsetzen. Zur Reinigung einer Arbeitsplatte aus Holz sollten sehr milde Reinigungsmittel zusammen mit einem weichen Schwamm verwendet werden. Wenn die Reinigung fertig ist, muss die Holzplatte unbedingt direkt getrocknet werden. Wenn Holz länger nass ist, wird das Wasser einfach aufgesaugt und die Platte kann sich verziehen.

Küchenarbeitsplatte aus Edelstahl

Einen wirklich edlen Look kann man in der Küche mit einer Arbeitsplatte aus Edelstahl erreichen. Auch wird das reinigen von Edelstahl wirklich jedem Gelingen, da es wirklich sehr einfach ist. Einfach etwas warmes Wasser mit Spülmittel und die Arbeitsplatte abwischen. Danach einfach abtrocknen und schon ist man fertig. Wer das Abtrocknen vergessen sollte, braucht hier keine Angst zu haben. Die Oberfläche wird dadurch nicht angegriffen, es bleiben nur Kalkflecken vom Wasser zurück. Kalkflecken können hier einfach mit etwas Essigwasser wieder entfernt werden. Beim Reinigen von Edelstahl aber keinen harten Schwamm oder sogar Stahlwolle verwenden. Dies alles bringt Kratzer in diese tolle Oberfläche. Aus diesem Grund fällt auch der Einsatz von Scheuermilch weg.

Küchenarbeitsplatte aus Granit

Arbeitsplatten aus Granit sind auch relativ pflegeleicht. Trotzdem sollte man sich vor dem Kauf etwas bei einem Fachmann über die Eigenschaften des Steins der Arbeitsplatte informieren. Auch eine Arbeitsplatte aus Stein muss sehr gut imprägniert sein. Dadurch werden die Poren im Stein geschlossen und so kann sich dort kein Schmutz oder Reinigungsmittel absetzen. Wer öfters die Arbeitsplatte aus Stein reinigen möchte, sollte hier dies öfters nur mit klarem Wasser ohne irgendwelche Zusätze tun. Also nur selten Reinigungsmittel einsetzen, da sich Spülmittel in den Poren festsetzen kann.

Jetzt im Herbst Rosen pflanzen

In so fast jeden Garten in Deutschland sind Rosen zu sehen und dies sieht meist auch noch wunderbar aus. Da der Sommer sich leider langsam aber sicher verabschiedet in Deutschland und der Herbst dadurch immer näher rückt, kann man bald die ersten Rosen pflanzen. Der Herbst bietet hierfür die optimalen Bedingungen, um Rosen zu pflanzen. Die Rosen wachsen hier sogar bis in den November hinein optimal im Boden an.

Warum gerade im Herbst?

Das Wetter ist meist noch relativ mild bis in den November hinein und dadurch ist der Boden meistens Frost frei. Dadurch kann der Boden viel leichter bearbeitet und umgegraben werden. Da es im Herbst bei uns öfters mal regnet, ist der Boden dadurch auch schon relativ feucht geworden. Diese Umstände sind für Rosen optimal, da diese hier sehr viele sogenannte Faserwurzeln bilden können. Durch diese Faserwurzeln können die Rosen sehr gut im Boden anwachsen. Wenn es dann Frühjahr wird und der Winter vorbei ist, fangen die Rosen mit etwas Sonne endlich zu wachsen an. Jetzt dauert es nicht mehr allzu lange und die ersten Blüten bilden sich hier aus. Wer in Gegenden wohnt oder einen Garten besitzt, in welchem der Frost schon sehr früh einsetzt, sollte hier rechtzeitig mit dem Pflanzen der Rosen beginnen oder im Zweifelsfall das ganze Vorhaben auf das Frühjahr verschieben.

Ein Platz an der Sonne für Rosen

Auch für Rosen gibt es einen optimalen Platz zu vergeben. Dieser Platz sollte daher hell und warm zugleich sein. Rosen lieben die Sonne und daher braucht es einen entsprechenden Platz an der Sonne. Dabei darauf achten, dass auch im Herbst ausreichend Licht für die Rosen zur Verfügung steht. Die Sonne spendet aber nicht nur Licht, sondern durch die Sonne erhalten die Rosen auch noch sehr viel Wärme. Ein weiterer Vorteil eines sehr sonnigen Platzes für die Rosen ist, dass der Boden schneller trocknet und es dadurch zu weniger Pilzbefall kommen kann.

Pflanzen von Rosen

Am Anfang muss für die Rosen ein Loch gegraben werden. Das Loch sollte hierbei ein bis anderthalb Spatenstiche tief sein. Nur dadurch ist gewährleistet, dass die Rosen tief genug in der Erde verschwinden und somit auch gut vor dem Frost im Winter geschützt sind. Die Wurzeln sollten hier dann sauber abgeschnitten werden. Durch diese Maßnahme können die Rosen die überaus wichtigen Faserwurzeln im Boden bilden. Wenn die Rosen dann schön eingepflanzt wurden, muss die Erde drum herum festgetreten werden. Hier kann auch Kompost in das Loch getan werden, da dies als natürlicher Dünger wirkt. Nun das ganze mit viel Wasser gießen und dabei darf es gerne eine große Gießkanne voll pro Pflanze sein. Nach einigen Tagen senkt sich dann die Erde an der Rosenpflanze etwas ab. Hier Erde oder Mulch möglichst hoch anhäufen, da dies auch als zusätzlicher Frostschutz im Winter gilt.

Poolvergnügen: Poolbau bis Poolpflege

Wer einen Garten sein Eigenen nennen darf, der wird früher oder später auch über die Anschaffung eines Pools nachdenken. Besonders dann, wenn es in den Sommermonaten drückend heiß ist und dringend eine Abkühlung benötigt wird. Bevor Sie sich jedoch einen Pool kaufen, sollten Sie sich im Vorfeld über einige wesentliche und wichtige Dinge klar werden. Mit unserer Checkliste stellen Sie sicher, dass später ein uneingeschränktes Poolvergnügen zum Vorschein kommen wird. 

Die Kosten für ein eigenes Schwimmbad

Wie bei so vielen anderen Anschaffungen auch, so stellt sich zumeist auch bei einem Pool die Kostenfrage. Wie hoch diese Ausfallen, ist natürlich von Modell zu Modell unterschiedlich. Sie sollten jedoch für ein gutes und vernünftiges Pool mehrere Tausend Euro einplanen. Beginnend vom Ausheben des Erdreichs, die Vorarbeiten (Fundament) und natürlich der Pool selbst.

Für ein Folienbecken in einer angemessenen Größe, müssen Sie etwa Euro 10.000 bis Euro 15.000,00 einplanen. Wenn Sie einen Betonpool wünschen wird der Badespaß dann nochmals um ein ganzes Eck teurer. Die Preise für einen solchen Pool beginnen bei etwa Euro 30.000,00. Weitaus günstiger geht es mit einem Stahlmantelbecken, welches sich im Boden versenken lässt. Die Preise für ein Stahlmantelbecken beginnen bei etwa Euro 1.500,00.

Wenn Sie Kosten einsparen möchten, sollten Sie möglichst viele Arbeiten selber erledigen. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass Sie über ein gewisses handwerkliches Geschick verfügen. Wenn Sie es sich zutrauen, können Sie auch einen Bagger für das Ausheben des Erdreichs anmieten.

Die laufenden Kosten

Die Kosten für den Unterhalt eines Schwimmbeckens sind ebenfalls sehr unterschiedlich. Diese berechnen sich in erster Linie von der jeweiligen Größe und selbstverständlich auch vom Nutzungsverhalten. Ein kleiner bzw. mittlerer Pool beläuft sich auf jährliche Kosten in der Höhe von etwa Euro 1.000,00. Zudem müssen Stromkosten und eventuell auch noch sonstige Ausgaben gerechnet werden.

Welches Zubehör wird benötigt?

Damit das Poolvergnügen nicht von kurzer Dauer ist, bedarf es natürlich auch wie bereits zuvor erwähnt einiges an Zubehör. Von der Pumpe bis hin zu den regelmäßig benötigten Poolmitteln. Wenn Sie in einem schönen blauen Wassers schwimmen möchten, müssen Sie es natürlich sauber halten und mit den richtigen Reinigungsmitteln pflegen. Ein Pool Kescher ist eines der wichtigsten Hilfsmitteln eines jeden Bademeisters. Mit dem Kescher können Sie grobe Verschmutzungen sofort aus dem Pool entfernen.

Pumpe für den Pool

Die Poolpumpe ist sozusagen das Herzstück eines jeden Schwimmbeckens. Das Wasser wird von der Pumpe aufgesaugt und über eine Filteranlage gereinigt. Nach diesem Prozess wird das Wasser natürlich wieder zurück in den Pool geleitet. Die Poolpumpe ist zudem auch dafür verantwortlich, dass die verschiedenen Chemikalien gründlich im Pool verteilt werden. Damit das Wasser sich nicht verfärbt oder gar Algen entstehen, muss es für mehrere Stunden am Tag umgewälzt werden. Je nach Größe der Poolanlage empfiehlt sich eine Dauer von etwa 6 Stunden. Ein Skimmer gehört ebenfalls zu einem Pool und es ist wichtig darauf zu achten, ob es sich um einen Einbau-Skimmer handelt. Dieser muss natürlich im Vorfeld installiert werden.

Leiter und Poolabdeckung

Es spielt keine Rolle, ob das Pool freisteht oder im Erdreich eingegraben ist, eine Leiter ist dringend notwendig. Achten Sie bitte darauf, dass die Leiter fest am Boden steht und keine Schäden an der Folie entstehen können. Mehrmals in der Woche sollte der Pool gründlich gereinigt werden. Hierfür ist ein Poolsauger notwendig. Dieser Sauger erleichtert natürlich ungemein die Reinigungsarbeit und je nach Ausführung, sollten Sie für die Anschaffung auch hier etwa ein gewisses Budget einplanen.

Sobald die Badesaison vorbei ist, muss der Pool winterdicht gemacht werden. Hierfür muss das Wasser (bis zu einem bestimmten Punkt) ausgelassen werden und es empfiehlt sich eine Winterplane über den Pool zu geben. Eine solche Plane kostet etwa Euro 100,00 bis Euro 300,00.

Beleuchtung und die richtige Wassertemperatur

Wer es gerne etwas romantisch haben möchte oder in den Abendstunden nicht im Dunkeln schwimmen möchte, der sollte über eine Poolbeleuchtung nachdenken. Ebenfalls sehr wichtig ist die richtige Wassertemperatur. Diese sollte nicht höher als 27 Grad Celsius sein. Sie sollten bedenken, dass je wärmer das Wasser ist, desto mehr Arbeit müssen Sie in die Reinigung und Pflege investieren.

Sollten Sie über den Kauf eines Pools nachdenken hoffen wir, dass wir Ihnen mit dieser kleinen Checkliste einige wichtige Fragen beantworten konnten. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß und Freude mit Ihrem neuen Pool.