Lohnt sich ein Dampfreiniger?

Viele Haushalte und auch Familien haben bestimmt schon einmal über die Anschaffung eines Dampfreinigers nachgedacht. Wenn man der Werbung glauben soll, sind Dampfreiniger einfach unerlässlich zum Reinigen zu Hause. Angeblich geht das Reinigen sehr einfach von der Hand und das ganze soll auch noch sehr hygienisch sein. Weiterhin sagt die Werbung, dass man hierdurch sehr viel Geld sparen kann, da man keine zusätzlichen Reinigungsmittel mehr braucht und daher diese Art der Reinigung auch noch umweltschonend ist. Die Hersteller können sehr viel versprechen. Ob dies tatsächlich stimmt, versuchen wir einmal in diesem Artikel aufzuklären. Das man Schmutz mit Dampf entfernen kann ist eigentlich nichts Neues und ist daher schon seit einigen Jahrzehnten bekannt. Alleine in Deutschland sind Dampfreiniger seit nun mehr als 15 Jahren bekannt und daher ist dies nun nicht wirklich eine neue Erfindung.

Dampfreiniger und sinnvolles Zubehör

Obwohl es die Dampfreiniger in Deutschland recht lange gibt, haben sich diese anfangs nicht so richtig durchgesetzt. Das hat sich aber bald schlagartig geändert. Denn auf einmal gab es Dampfreiniger auf jeden Shopping-Kanal zu kaufen und wurden sehr intensiv dort beworben. Hierdurch wurden Dampfreiniger auf einmal populär und angeblich konnte man damit Fenster, Böden oder auch Autopolster im Handumdrehen reinigen. Kurz darauf gab es dann auch schon die ersten Dampfbügeleisen zu kaufen. Aber erst durch das richtige Zubehör lässt sich ein Dampfreiniger im Haushalt effektiv einsetzen und leicht handhaben. Wer also ein Dampfreiniger kaufen möchte, sollte daher unbedingt auf ein umfangreiches Zubehör achten. Es sollte auf jeden Fall dabei sein: Düsen mit Bürstenaufsatz, Punktstrahldüsen, Fußbodendüse, Mikrofaser-Reinigungstücher.

So wird mit einem Dampfreiniegr sauber gemacht

Im Allgemeinen kann man drei Faktoren für eine gute Reinigung mit einem Dampfreiniger ausmachen. Die Temperatur, die Kondensation der Dampfpartikel und die mechanische Wirkung des Dampfstoßes. Bei einem qualitativ guten Dampfreiniger wird der Dampf mit bis zu 180 Stundenkilometern aus der Düse auf die zu reinigende Oberfläche geschossen. Dadurch kann der Schmutz sehr gut mechanisch gelöst werden. Weiterhin spielt hier die Höhe der Dampftemperatur eine entscheidende Rolle. Man kann hier ganz einfach sagen, je höher die Dampftemperatur ist, umso weniger muss mechanische Energie zum Lösen des Schmutzes angewendet werden. Der Dampf beim Reinigen ist hier so fein, dass dieser unter die Verschmutzungen ganz leicht kommen kann und erreicht daher auch die kleinste Ritze und Pore. Wenn der Dampf jetzt wieder abkühlt, kondensiert dieser zu Wasser und löst damit den Schmutz ganz einfach vom Untergrund ab. Dadurch kann man auf andere Reinigungsmittel durchaus verzichten.

Dampfreiniger und die Umwelt

Durch den Verzicht von irgendwelchen Reinigern werden die Dampfreiniger von den verschiedenen Herstellern als sehr umweltschonend beworben. Im Prinzip stimmt das schon, da man bei der Reinigung mit einem Dampfreiniger keine chemischen Reiniger mehr im Haushalt einsetzen muss. Daher ist solch eine Reinigung auch sehr gut für Allergiker geeignet. Der Wasserverbrauch eines Dampfreinigers hält sich dabei auch noch in erträglichen Grenzen. Hier werden aus einem Liter Wasser bis zu 1.700 Liter Dampf erzeugt. Dadurch kann man eine relativ große Fläche in nur einem Arbeitsgang auf einmal reinigen, ohne Wasser nachfüllen zu müssen. Doch nicht alle Experten teilen diese Meinung, dass ein Dampfreiniger sehr umweltschonend ist. Es werden zwar keine chemischen Reiniger mehr gebraucht, trotzdem muss, dass Wasser ja erst mal erhitzt werden. Um das Wasser auf die hohe Temperatur zu bringen, braucht es sehr viel Energie und diese Energie muss erst mal erzeugt werden. Es braucht also meist sehr viel Strom, um den Dampfreiniger nutzen zu können. Daher spielt die Art der Stromerzeugung also auch eine Rolle im Zusammenhang mit der Umwelt und einem Dampfreiniger. Hier sollte man also wirklich nur auf qualitativ hochwertige Geräte setzen.

Dampfreiniger wirklich gut für Allergiker?

Oft ist in der Werbung zu sehen, dass man mit einem Dampfreiniger ganz einfach Milben aus der Matratze entfernen kann. So einfach ist das aber nun wirklich nicht und ist daher nur ein reines Werbeversprechen. Man müsste eine Stelle auf der Matratze sehr lange bedampfen, damit einige Milben sterben. Dann wäre aber diese Stelle auch total nass und solch eine Feuchtigkeit tut keiner Matratze gut. Große Markenhersteller wie Kärcher werben daher nicht mit solchen Versprechungen. Trotz dieser Tatsache kann ein Dampfreiniger trotzdem etwas für Allergiker sein. Da hier auf chemische Reiniger verzichtet werden kann, braucht man als Allergiker sich auch keine Sorgen über irgendwelche Unverträglichkeiten bestimmter Stoffe im Reinigungsmittel machen.

Putzen mit dem Dampfreiniger Vorteile für die Familie?

Gerade für Familien mit Kindern kann ein Dampfreiniger die richtige Alternative sein. Denn gerade für Kinder kann ein Verzicht auf chemische Reiniger sehr sinnvoll sein. Hier bleiben nach dem Putzen dann keine chemischen Rückstände der Reiniger auf den Oberflächen zurück und dies kommt vor allem Kleinkinder zugute. Durch den Verzicht von chemischen Reinigern stehen im Haushalt auch keine bunten Flaschen mehr herum, welche ja auf Kinder eine anziehende Wirkung haben. So kann man also effektiv vermeiden, dass Kinder irgendwelche Reinigungsflaschen mit Getränken verwechseln.

Dampfreiniger und die Sicherheit

Auch hier ist für Familien mit Kindern die Sicherheit eines Dampfreiniger von großem Interesse. Denn der Dampf entwickelt hier Temperaturen um bis zu 140 Grad Celsius und das kann bei einem Mangelhaften gerät schnell zu Verletzungen führen. Wenn Wasser heißgemacht wird, dehnt es sich aus und dadurch steht der Wasserbehälter im Dampfreiniger auch unter Druck. Daher sollte man genau auf die Verarbeitung und Sicherheit eines Dampfreinigers besonders achten. Auf jeden Fall sollten hier die Siegel vom TÜV und aus das GS-Zeichen unbedingt aufgedruckt sein. Bei einem guten Gerät hat die Dampfpistole daher auch extra eine Kindersicherung verbaut und auch der Wasserbehälter kann erst geöffnet werden, wenn der Druck entsprechend einen niedrigen Wert erreicht hat. Wenn der Druck noch zu hoch sein sollte, kann man den Wasserbehälter nicht entnehmen.

Dampfreiniger als multifunktionaler Haushaltshelfer

Die meiste Werbung zu einem Dampfreiniger dreht sich um die Vielseitigkeit beim Reinigen. Man kann mit Dampf allerhand Oberflächen wie Parkett, Laminat, Fliesen oder auch in der Küche reinigen. Auch beim Bügeln von Wäsche kann der Einsatz von Dampf sehr vorteilhaft sein. Mit dem richtigen Zubehör kann man im Haushalt heute so fast alle Oberflächen reinigen. Die Reinigungswirkung hängt aber hierbei oft vom eingesetzten Gerät und dessen verwendeten Mikrofasertüchern ab.

Dampfreiniger Putztipps

Mit einigen wenigen Putztipps und einem guten Dampfreiniger kann man heute sehr gute Reinigungsergebnisse erzielen. Man sollte auf jeden Fall regelmäßig das Mikrofasertuch tauschen und reinigen. Wer einen Fußboden aus Laminat oder Parkett reinigen möchte, sollte unbedingt darauf achten, dass man die ausgestoßene Dampfmenge stufenlos regeln kann. Auch für Armaturen und Flächen aus Edelstahl braucht man entsprechendes Zubehör. Im Badezimmer empfiehlt sich der Einsatz von sogenannten Punktstrahldüsen und einem Bürstenaufsatz. Für Flächen aus Edelstahl sollte man die Düsen mit einem Überzug aus Plüschvelour ausstatten. Bei vielen Markenherstellern ist ein umfangreiches Zubehör sogar Standard.

Fensterputzen und geklebte Böden

Bei der Reinigung einer Fensterscheibe muss man beachten, dass der Wasserdampf an der Scheibe schnell kondensiert. Wenn jetzt das Schmutzwasser runterläuft, kann dies schnell das Fensterbrett oder auch den Teppich verschmutzen. Auch wenn man verklebte Fußböden in den eigenen vier Wänden hat, sollte man hier aufpassen. Denn der heiße Dampf kann hier nicht nur Schmutz lösen, sondern auch in schlimmen Fällen wird der Kleber des Bodens mit gelöst. Bei Böden aus PVC kann es durch den heißen Dampf zusätzlich noch zu Verfärbungen der Oberfläche kommen.

Dampfreiniger-Test im “Sat.1 Magazin”

Annika Kipp & der Dampfreiniger-Test im "Sat.1 Magazin"

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Beliebte Dampfreiniger

So wäscht die Spülmaschine wieder richtig sauber

Geschirr abzuwaschen gehört wahrscheinlich nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen der deutschen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass mittlerweile in vielen haushalten eine Spülmaschine für diese tolle Arbeit eingesetzt wird. Gerade für Familien erleichtert eine Spülmaschine den Alltag doch enorm. Auch wenn man in eine neue Wohnung umzieht, möchte man eine Spülmaschine auf keinen Fall mehr missen. Wenn die Familie fertig ist mit dem gemeinsamen Essen, ist die Küche dann auch recht schnell aufgeräumt. Das ganze Geschirr wird hier einfach in die Spülmaschine getan und schon sieht es wieder gut aus in der Küche.

Eine moderne Spülmaschine

Wer ein modernes Gerät in der Küche eingebaut hat, spart sogar noch einiges an Energie. Eine moderne Spülmaschine braucht mittlerweile wenig Strom und verbraucht unter Umständen sogar weniger Wasser als das Abwaschen von Hand. Je nach Alter und Pflegezustandes der Spülmaschine kann man beim Ausräumen auch eine böse Überraschung erleben.

Leider wird gerade hier das Geschirr manchmal nicht mehr richtig sauber und wirklich hartnäckige Schmutzreste gehen einfach nicht mehr ab. Hier muss man dann selber doch noch mal mit der Hand ran. Es gibt aber auch noch eine andere Lösung für dieses Problem. Welche Tipps das sind, klärt dieser Artikel einmal auf. Wenn die Spülmaschine nicht mehr hundertprozentig sauber wäscht, kann das mehrere Ursachen haben.

Hier kann die Wasserhärte ein Grund für schmutziges Geschirr sein. Wenn die Wasserhärte zu hoch sein sollte, kann meist auch der Wasserenthärter im verwendeten Tab manchmal nicht mehr ausreichen. Deshalb sollte man bei einer Geschirrspülmaschine immer zusätzlich noch Klarspüler und sogenanntes Regeneriersalz verwenden.

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Spülmaschine unordentlich einräumen

Schon das Einräumen von Geschirr in die Maschine kann für das Endergebnis schon ausschlaggebend sein. Hier sollten empfindliche Küchenteile nach oben kommen und das stark verschmutzte Geschirr muss hier nach unten. Damit das Geschirr auch wirklich sauber wird, muss das Wasser auch überall dran kommen. Aus diesem Grund sollte man die Spülmaschine auf keinen Fall zu voll beladen. Eine gewisse Ordnung beim Einräumen ist aber nicht nötig. Etwas Unordnung in der Maschine ist hier sogar besser als akkurat ausgerichtete Teile. Dadurch wird erreicht, dass die Wasserstrahlen unterschiedlich abgelenkt werden und dadurch in wirklich jede Ecke kommen, können.

Nicht zu kalt waschen

Die richtige Dosierung des eingesetzten Waschmittels kann hier auch Wunder wirken. Weil man ja heute möglichst viel Energie sparen möchte, wird auch oft ein Öko- oder Sparprogramm zum Geschirr waschen eingestellt. Hier kann es aber sein, dass die Spültemperatur zu niedrig ist. Wer öfters solche Waschprogramme nutzt, sollte hier ab uns zu mal ein Waschprogramm von mindestens 60 Grad durchlaufen lassen. Nur kann man verhindern, das sich Schmutzpartikel in der Spülmaschine ablagern. Durch solche Ablagerungen kann es auch sein, dass es aus der Maschine unangenehm riecht. Dies kann man auch nur vermeiden, in dem man wenigstens einmal im Monat ein Waschgang mit hoher Temperatur durchführt.

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Gerüchen kann man vorbeugen

Gerüche aus der Maschine kommen meist von Keimen. Diese können sich hier im Filter oder auch an Dichtungen absetzen. Diese Sachen sollte man auch öfters mal mit Lappen und einem Reinigungsmittel sauber machen. Auch der Abwasserschlauch kann für üble Gerüche verantwortlich sein. Der Schlauch darf auf keinen Fall geknickt sein, damit das Abwasser richtig ablaufen kann. Gerade im Abwasser können sich viele Keime einnisten. Wenn eine Spülmaschine lange nicht genutzt wurde, kann es auch zu unangenehmen Gerüchen kommen. Dies sollte sich aber normalerweise bei der nächsten Wäsche wieder geben. Oft haben Spülmaschinen auch ein Vorspülprogramm. Dies bietet sich nach längerer Nichtbenutzung besonders gut an.

Ablagerungen durch Fertiggerichte

Vor allem Fertiggerichte hinterlassen oft hartnäckigen Schmutz am Geschirr. Dies liegt meist an den gehärteten Fetten in solchen Fertiggerichten. Diese lagern sich gerne an den Kunststoffteilen der Maschine ab und gehen durch den hohen Schmelzpunkt auch nicht wieder so schnell ab. Hier hilft nur mehr Spülmittel, und auch wieder eine sehr hohe Waschtemperatur.

Gläser in der Spülmaschine

Viele haben bei Gläsern in der Spülmaschine Probleme. Diese werden leider oft milchig hier oder werden nach einigen Spülgängen einfach matt. Meist ist hier Kalk oder auch Salz dafür verantwortlich. Doch hier muss man jetzt nicht gleich Panik bekommen und neue Gläser kaufen. Meistens lässt sich das Beheben und die Gläser glänzen wieder. Wenn der Spülmaschinensalz-Behälter nicht richtig geschlossen wurde, kann hier Salz austreten und sich auf den Gläsern ablagern. Diese Salzbelege können meist einfach beim nächsten Waschgang weggespült werden.

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Glaskorrosion

Bei zu hartem Wasser kann sich der Kalk auf dem Glas ablagern. Um solche Kalkflecken wirkungsvoll zu entfernen, kann man Zitronensäure einsetzen. Wenn die Gläser aber schon sehr oft in der Spülmaschine gewaschen wurden, kann es aber zur Glaskorrosion kommen. Diese kann man leider nicht mehr beheben. Das hängt hier mit einem häufigen Spülen bei hohen Temperaturen zusammen. Für Gläser sollte man daher eher eine niedrigere Temperatur zum Waschen wählen. Auch kann Spülmittel mit Glasschutz eine weitere Hilfe sein.

So wird Teppich richtig verlegt

Nicht jeder mag einen Boden mit Laminat oder gar Fliesen haben. Es gibt auch Menschen, die von solchen nackten und kühlen Böden überhaupt nichts halten. Hier kann dann ein schöner Teppich die ganze Atmosphäre sehr viel entspannter und behaglicher machen. Je nach Größe und Verlegung kann ein Teppich auch manchmal gefährlich werden. So kann zum Beispiel ein Läufer schnell mal zu einer großen Stolperfalle werden. Wenn der Untergrund sehr glatt sein sollte, wie zum Beispiel bei Fliesen, kann hier der Teppich leider auch extrem ins Rutschen kommen.

Stolperfalle Teppich

Hier können aber auch Ecken am Teppich abstehen, welche leicht eine Stolperfalle darstellen können. Doch mit einigen Tipps und tricks kann wirklich jeder einen Teppich rutschfest und faltenfrei verlegen. Wer schon einmal auf einen Teppich getreten ist und dann mit diesen eine Rutschpartie gemacht hat, weiß, wie gefährlich es tatsächlich werden kann. Auch Stolperfallen können gefährlich sein und sollten auch dringend entfernt werden. Doch so einfach ist es dann leider doch nicht. Den Teppich festzukleben ist nicht immer die beste Alternative. Spezieller Teppichkleber oder auch doppelseitiges Klebeband können leider extreme Rückstände auf dem eigentlichen Boden hinterlassen. Auch beim Reinigen des umliegenden Fußbodens kann ein festgeklebter Teppich durchaus störend sein.

Rutsch-Stopp bei Teppichen

Im Baumarkt werden einen oft spezielle Gummistopper für einen rutschfesten Teppich empfohlen. Man muss hier aber bedenken, dass diese Variante nicht für jeden Bodenbelag gleich gut ist. So können die Gummistopper auf Parkett schnell unschöne Abdrucke hinterlassen. Wer aber einen Boden aus Stein oder aus Fliesen hat, braucht sich zum Glück hier keine Sorgen machen.

Es gibt aber auch eine etwas günstigere Variante. Dazu gibt es sogenannte Gummiringe und diese halten den Teppich dann an seinen vorgesehenen Platz. Dafür muss man nur an jeder Ecke des Teppichs drunterlegen und eventuell befestigen. Eine einfache Variante hierfür ist, die Gummiringe von Einmachgläsern zu verwenden. Wer einen größeren Teppich besitzen sollte, kann hier in der Mitte auch noch ein Gummiring anbringen, um die Rutschfestigkeit zu erhöhen. Wer aber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte zu speziellen Antirutschmatten greifen.

Für jede Größe gibt es entsprechende Ausfertigungen zu kaufen. Meist sind die Antirutschmatten auch noch waschbar. Auf rutschigen Boden kann ein Teppich auch sehr schnell falten werden. Dafür sollte man sich einen speziellen Gleitschutz anschaffen. Ein kleiner aber wirkungsvoller Trick kann hier Wunder wirken. Einfach dafür Klettband an den Ecken des Teppichs anbringen. In diesem Klebeband verfangen sich dann die Teppichfasern und dadurch wird ein rutschen wirkungsvoll verhindert. — Geprüft mit Duden Technologie

Eselsohren am Teppich

Sogenannte Eselsohren sind wahrscheinlich die häufigste Ursache für Stolperfallen beim Teppich. Auch nach einem Umzug kann der Teppich aber auch irgendwo geknickt sein. Dafür kann je nach Modell Nässe oder Wärme durchaus hilfreich sein. Bei einem Teppich aus Schur- oder Baumwolle kann man sich mit Wasser behelfen. Hierbei einfach den Knick oder Ecke stark befeuchten und den Teppich gerade ziehen.

Jetzt noch einfach schwere Gegenstände auf die Ecken, damit der Teppich an seiner Position bleibt. Wenn der Teppich jetzt langsam trocknet, wird er wie von Geisterhand einfach wieder glatt. Wer einen Teppich mit einem Gummi- oder Kunststoffrücken sein Eigen nennt, der muss hier Wärme zu Glätten verwenden. Einfach die Stellen mit einem Föhn bearbeiten und den Teppich gerade ziehen. Am Ende einfach wieder den Teppich fixieren, damit er in dieser Position auch liegen bleibt.

Druckstellen im Teppich

Unschöne Druckstellen im Teppich lassen sich auch durch den Einsatz von Wasser beseitigen. Die einfachste Methode sind hier Eiswürfel. Einige Eiswürfel dabei auf die Druckstelle legen und einfach über Nacht schmelzen lassen. Dadurch richten sich die Teppichfasern von ganz alleine auf. Abschließend das Ganze noch etwas mit einer Bürste bearbeiten. Wenn die Druckstellen aber extrem hartnäckig sein sollten, kann der man auch ein Dampfbügeleisen oder ein Dampfreiniger einsetzen. Dafür ein feuchtes Tuch auf die Druckstelle legen und dann einfach mit dem Bügeleisen drüberfahren. Anschließend mit einer Bürste die Fasern wieder aufstellen.

So funktioniert ein Glaskeramikfeld

In diesem Artikel wollen wir einmal näher auf die Funktionsweise eines Ceran-Kochfeldes eingehen. Ein Ceran-Kochfeld besteht aus Glaskeramik und somit macht es sich die physikalischen Eigenschaften von Glas zunutze. Glas hat hier die Eigenschaft, sehr viel Wärme durchlassen zu können. So gelangt von der Herdplatte durch das Glas also sehr viel Wärme direkt zum Kochtopf oder zur Pfanne. Die Wärme breitet sich hier fast komplett nur nach oben aus. Dieses Phänomen hat einen ganz großen Vorteil. Direkt neben der eigentlichen Kochstelle wird es kaum warm und dadurch geht auch kaum Energie verloren. Bei Stahl- oder anderen Eisen-Herdplatten sieht das Ganze schon wieder anders aus. Diese Werkstoffe machen sich die eigene Wärmeleitfähigkeit zunutze. Dadurch bedingt muss hier mehr Energie und Zeit aufgewendet werden, um eine gewisse Temperatur zu erreichen.

Mit einem Glaskeramikfeld Energie sparen

Auf dem Ceran-Kochfeld sind immer verschieden Kochstellen, mit einer unterschiedlichen Größe, markiert. Um wirklich Energie sparen zu können, muss man einen Punkt unbedingt beachten. Der benutzte Topf oder Pfanne sollte hier die gleiche Größe aufweisen wie die Kochstelle selber. Nur so kann man effektiv Energie beim Kochen sparen. Wenn die Kochstelle größer sein sollte als der Topf, würde hier an den freien Stellen der Kochstelle die Energie ungenutzt entweichen. Somit würde man sehr viel Energie sozusagen verschleudern. Weiterhin sollten für das effektive Energiesparen das Ceran-Kochfeld und das Kochgeschirr unbedingt sauber sein. Wenn es Verschmutzungen auf dem Kochfeld oder auf dem Kochgeschirr geben sollte, wird die Wärmeleitfähigkeit negativ beeinflusst und das muss durch mehr Energie ausgeglichen werden. Auch Dellen oder Beuen im Kochgeschirr können die Energiebilanz negativ beeinflussen. Also hier unbedingt darauf achten, das Töpfe und Pfannen plan aufliegen auf dem Glaskeramikfeld.

Energie sparen mit dem richtigen Kochgeschirr

Um weiter Energie sparen zu können mit einem Glaskeramikfeld, braucht es das richtige Kochgeschirr. Empfehlenswert sind hier Edelstahltöpfe mit einem schönen dicken Boden. Der dicke Boden übernimmt hier dann eine Wärmespeicherfunktion. Solch ein Boden kann die erzeugte Wärme sehr schnell aufnehmen und kann auch noch Restwärme, nach Ausschalten des Kochfeldes, sehr gut speichern. Weiterhin leiten Töpfe aus Edelstahl weniger Wärme nach außen und auch dies spart am Ende viel Energie. Wer zum Kochen Wasser benötigt, sollte hier genau wissen, wie viel Wasser tatsächlich gebraucht wird. Je mehr Wasser im Topf ist, umso länger dauert die Zeit, bis dieses endlich kocht. Je länger also das Aufkochen dauern sollte, umso mehr Energie wird dafür benötigt.

Glaskeramikfelder werden unterschiedlich beheizt

Für die Ceran-Kochfelder gibt es verschieden Arten im Fachhandel zu kaufen. Die wahrscheinlich am häufigsten eingesetzte Variante ist wohl der Elektroherd. In den meisten Haushalten in Deutschland wird so ein Herd betrieben. Ein Elektroherd verbraucht natürlich Strom und solche Energie kostet natürlich Geld. Also hier auch auf den Stromverbrauch des Gerätes achten. Mittlerweile gibt es aber auch Gasherde mit einer Glaskeramikabdeckung über den Flammen. Es gibt aber auch Kombigeräte, bei denen man oben mit Gas kochen kann und die Backröhre wird aber dabei elektrisch betrieben. Natürlich ist hier auch eine sogenannte Induktionsbeheizung möglich. Bei einem Induktionsherd kann man diesen einsachalten und man sieht erst mal nichts. Es glühen keine Heizspiralen oder ähnlichen auf. Doch wenn ma einen geeigneten Topf darauf stellen sollte, sieht man den Unterschied. Die Wärme wird jetzt nur da erzeugt, wo der Topf tatsächlich draufsteht.

Spezielles Kochgeschirr für Induktion erforderlich

Induktionsherde gehen mit der erforderlichen Energie besonders sparsam um. Hier wird durch ein elektromagnetisches Feld die Energie direkt auf den magnetischen Topfboden übertragen. Dadurch ist diese Methode besonders energiesparend. Auch ist bei Induktion eine Unfallgefahr wesentlich geringer als bei anderen Methoden. Wenn kein geeignetes Kochgeschirr auf dem Herd stehen sollte, so bleibt dieser auch kalt und man kann daher seine Hand drauflegen. Dadurch wird auch das Anbrennen von Speiseresten auf dem Glaskeramikfeld weitestgehend vermieden. Ein kleiner Nachteil hier ist allerdings, das man für einen Induktionsherd ganz spezielle Pfannen und Töpfe braucht. Je nach Qualität kostet solche´s Kochgeschirr doch einige Euros. Vor dem Kauf muss man also zwischen den verschieden Herdarten entscheiden.

Einen Kaminbrand einfach vorbeugen

In der kalten Jahreszeit ist die wohlige Wärme eines Kamins wunderschön und hat auch eine romantische Note zu bieten. Umso schlimmer ist es hier, wenn es bei der Nutzung des Kamins zu einem Kaminbrand kommen sollte.

Kaminbrand nicht unterschätzen

Einen solchen Kaminbrand darf man als Hausbesitzer aber auf keinen Fall unterschätzen. Die Flammen bei einem Kaminbrand können ganz schnell auf andere Teile der Wohnungseinrichtung übergreifen und somit steht auch schnell mal das ganze Haus in Brand. Aber zum Glück kann man solch einen schlimmen Brand in den eigenen vier Wänden sehr gut vorbeugen und so kann man mit dem Partner das Feuer eines Kamins noch lange genießen.

Wenn der Kamin plötzlich brennt

Einen Kaminbrand darf man nie unterschätzen. Bei solch einem Brand kommt es zu einer enormen Rauchentwicklung und auch das Feuer sucht sich seinen Weg nach draußen. Bei einem Kaminbrand darf man auch die Hitze der Flammen keinesfalls unterschätzen, da hier schnell mal bis zu 1.000 Grad Celsius erreicht werden.

Weiterhin besteht bei einem Kaminbrand die Gefahr, das sich sehr viel Ruß dadurch im Schornstein absetzt und dadurch dieser auch noch verstopfen kann. Wenn das passiert ist die Katastrophe fast perfekt, da der beim Brand entstehende Rauch nicht mehr abziehen kann und sich somit sehr schnell im Raum verteilt. Allgemein sterben bei einem Feuer Menschen nicht an dem Feuer selber, sondern sterben hier leider oft an einer Rauchvergiftung.

Bildung von Schmierruß vermeiden

Oft entsteht ein Kaminbrand, weil sich die sogenannten Schmierrußablagerungen im Schornstein entzünden. Solche ein Schmierruß kann im Schornstein entstehen, wenn der verwendete Brennstoff nicht vollständig verbrannt wurde. Dieser unvollständig verbrannte Ruß setzt sich dann auf der Innenseite des Schornsteines ab und kann sich irgendwann entzünden.

Brennmaterial wie Holz immer ordentlich benutzen

Bei einem Kamin ist feuchtes Holz absolut tabu. Wer feuchtes Holz als Brennmaterial nutzt, begünstigt nur die Schmierrußbildung im Schornstein. Für ein schönes und kontrolliertes Feuer im Kamin braucht man daher trockenes Holz. Man darf im Kamin auch nicht einfach alles so einfach verbrennen. Der Gesetzgeber hat dafür extra Regelungen geschaffen, wo genau festgeschrieben ist, was in einem Kamin verbrannt werden darf.

Für eine gute Verbrennung braucht es ausreichend Luft

Damit auch tatsächlich alles ordentlich verbrennen kann, braucht der Kamin auch ausreichend Verbrennungsluft. Für jeden Kamin gibt es Anweisung, wie viel Brennmaterial auf einmal dort drin verbrannt werden darf. An solche Hinweise seitens des Herstellers sollte man sich unbedingt halten und nicht zu viel Brennmaterial in den Kamin geben.

Entfernen von Schmierruß

Wer einen Kamin mit Schornstein, bei dem wird auch öfters mal der Schornsteinfeger vorbei schauen. Doch nicht immer bekommt der Schornsteinfeger den ganzen Schmierruß einfach so weg bei der Reinigung des Schornsteines.

In solchen Fällen sollte man sich doch lieber einen Fachmann ins Haus holen und den Ruß kontrolliert ausbrennen lassen. Solch ein kontrolliertes Ausbrennen wird vom Schornsteinfeger der Feuerwehr und der Ordnungsbehörde gemeldet. Auch weitere Hausbewohner werden hier vom Schornsteinfeger über das Vorhaben unterrichtet.

Wenn der Kamin einmal brennt

Wie bei jedem Brand auch hier die Feuerwehr direkt verständigen. Weiterhin sollte man wenn möglich alles Fenster und Türen schließen. Man darf wie bei einem Fettbrand auch hier nicht mit Wasser löschen. Das Löschen eines Kaminbrandes sollte man der Feuerwehr überlassen. Weiterhin sollte man die Nachbarn informieren und das Haus vorsorglich verlassen. In Notfällen kann man versuchen, das übergreifende Feuer mit einem Pulverlöscher zu ersticken.