Auch in einer Küche ist der Fortschritt nicht mehr aufzuhalten. In modernen Küchen halten daher sogenannte Induktionskochfelder Einzug und verbreiten sich doch recht schnell. Diese Induktionskochfelder sollen das Kochen zu Hause doch enorm vereinfachen und doch sind diese speziellen Kochfelder nicht unbedingt für jeden Nutzer gleichermaßen geeignet. Vor dem Kauf eines Induktionsherdes sollte man unbedingt die Preise vergleichen und auch die Vor- und Nachteile gegeneinander abwiegen.

Induktionskochfeld ist sehr sicher und spart Strom

Wer auf Dauer Energie und damit Strom sparen möchte, findet in einem Induktionskochfeld den richtigen Partner. Gegenüber anderen Herdtypen ist die Induktion klar im Vorteil, da ein Induktionsherd sehr viel leistungsfähiger im Vergleich ist. Bei der Induktion werden der Boden und auch die Seitenwände von Top bzw. Pfanne erwärmt. Dadurch wird der eigentliche Kochvorgang zeitlich sehr viel kürzer ausfallen als bei anderen Herdarten und das Essen kann so schneller serviert werden. Durch ein Induktionskochfeld spart man sich also Geld (weniger Energieverbrauch) und auch Zeit.

Weiterhin ist das Kochen mit Induktion sehr sicher. Nur wenn sich ein passendes Kochgefäß auf einer eingeschalteten Induktionsplatte befindet, wird dieses warm. Wenn kein Topf darauf stehen sollte, schaltet sich das Induktionsfeld bei den meisten Modellen einfach von selber ab. Gerade wenn Kinder oder auch Haustiere im Haushalt rumtoben, kann dies zusätzlich zur eigenen Sicherheit beitragen.

Nachteile eines Induktionskochfeldes

Natürlich hat das Kochen mit Induktion nicht nur Vorteile zu bieten. Durch Induktion baut sich hier ein elektromagnetisches Feld auf und nicht immer wird dieses Feld komplett auch an den Boden des Kochgefäßes übertragen. So entstehen quasi auch neben dem Topf solche elektromagnetischen Felder. Ob diese Felder eventuell gesundheitsgefährdend sind, kann noch nicht abschließend beantwortet werden.

In diesem Zusammenhang sollten daher Schwangere nicht unbedingt ein Induktionsherd so oft benutzen. Denn gerade hier ist der Einfluss auf das Ungeborene bisher nicht ausreichend geklärt. Auch wer einen Herzschrittmacher hat, sollten sich keinen Induktionsherd zulegen. Auch hier ist nicht ausreichend geklärt, wie sich diese elektromagnetischen Felder auf die Funktion auswirken können.

Elektromagnetische Felder verringern

Die Entstehung von elektromagnetischen Feldern kann jeder in der Küche etwas verringern. Die Töpfe und Pfannen sollten immer die gesamte Induktionskochfläche abdecken. Wenn möglich auch nur die hinteren Kochzonen zum Kochen mit Induktion nutzen, da hier der Abstand zwischen Körper und Induktionskochfeld einfach größer ist. Zusätzlich sollte man auf den Einsatz von Hilfsmitteln zum Kochen aus Metall verzichten. So kann man effektiv vermeiden, dass irgendwelche Ableitströme von der Induktion zum eigenen Körper gelangen können.

Induktionsherd kaufen

Damit man mit Induktion auch wirklich Kochen kann, benötigt man Kochgeschirr, welches aus ferromagnetischem Material gefertigt wurde. Unter Umständen braucht man hier also neue Pfannen und Töpfe. Töpfe aus Edelstahl oder Aluminium funktionieren bei einem Induktionskochfeld also nicht. testen kann man dies ganz einfach mit einem Magneten, da geeignetes Geschirr magnetisch ist. Den Magnet einfach an den Boden halten und wenn dieser haften bleibt, steht dem Kochen mit Induktion nichts mehr im Wege.

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