Hartes Wasser und Kalk sind in vielen Gebieten Deutschlands weit verbreitet. Dabei können gerade Kalk und auch Waschmittelablagerungen in einer Waschmaschine zu großen Problemen bei der Funktion führen. Auch wenn man Energie sparen und die Umwelt schonen möchte werden bei der Waschmaschine niedrige Temperaturen beim Wäschewaschen gewählt. Dies führt dann zusätzlich zu weiteren Problemen, da sich hierdurch schnell Keime in der Waschmaschine bilden können. Damit es in der Waschmaschine nicht so einfach zu Ablagerungen kommen kann, sollte man diese zweimal im Jahr entkalken. Denn eine Maschine ohne Ablagerungen spart Strom, da die Heizstäbe weniger Energie zum Aufheizen aufwenden müssen.

Kalkablagerungen vermeiden

Je nach Wohngebiet gibt es auch unterschiedliche Härtegrade des Wassers in Deutschland. Der Härtegrad wird dabei Millimol pro Liter (mmol/l) angegeben. Im Internet oder auch beim zuständigen örtlichen Wasserversorger kann man ganz einfach seinen eigenen Wasserhärtegrad herausfinden.

Gesamthärte des Wassers und Enthärter

Als weich bis mittel, gilt die Härte bei Wasser, wenn dieses eine Gesamthärte von weniger als 2,5 mmol/l aufweisen kann. Beim Wäschewaschen sollte man sich daher auch immer an die Dosierempfehlungen des Herstellers von dem verwendeten Waschmittel halten. Auf den Einsatz von sogenannten Enthärten sollte man auch hier verzichten.

Wenn die Gesamthärte des Wassers 2,5 mmol/l übersteigen sollte, spricht man von hartem Wasser. Erst hier sollte man zusätzlich einen Enthärter beim Waschen benutzen. So kann man relativ gut Ablagerungen in der Waschmaschine vorbeugen. Hier reicht es dann auch vollkommen aus, wenn man die Waschmaschine zwei Mal im Jahr ordentlich selber reinigt und entkalkt.

Waschmaschine Entkalken mit den richtigen Mitteln

Um Kalk lösen zu können, eignen sich besonders gut Säuren. Hier muss man aber unbedingt darauf achten, dass die eingesetzte Säure weder die Schläuche noch das Metall in der Waschmaschine angreift. Aus diesen Gründen hat sich hier zum Lösen von Kalk Zitronensäure als sehr effektives Mittel erweisen. Hier bitte kein Essig verwenden, da Essig die Schläuche und auch das Silikon in der Waschmaschine angreifen kann und das kann mit dem Einsatz von Zitronensäure nicht passieren.

Natürlich darf man hier auch gerne auf handelsübliche Entkalker zurückgreifen. Hier aber keine Produkte holen, welche nur als Enthärter gekennzeichnet sind. Diese Produkte können Kalk nicht lösen, sondern verhindern vielmehr neue Kalkablagerungen.

So wird Kalk richtig beseitigt

Als Erstes sollte man die Waschmittelschublade herausnehmen und gründlich reinigen. Als Nächstes sollte man auch mal einen Blick auf das Flusensieb in der Waschmaschine schauen und auch reinigen. Für die Reinigung mit Zitronensäure braucht man davon etwa 100 Gramm. Die Zitronensäure nun mit ungefähr zwei Liter Wasser mischen. Das Ganze muss man nun direkt in die Trommel schütten und nicht in die Waschmittelschublade. Bei einem handelsüblichen Produkt zum Waschmaschine entkalken einfach die Anleitung des Herstellers beachten. Anschließend die Waschmaschine auf Kochwäsche stellen und los gehts.

Waschmaschinen mit Pause-Taste

Wer eine Waschmaschine mit einem verlängerten Waschprogramm hat, sollte dieses Programm auch zum Entkalken wählen. Wer eine Pause-Taste hat, sollte hier auch nach Erreichen der Höchsttemperatur den Waschvorgang einfach mal für eine halbe Stunde pausieren lassen und danach einfach weiter laufen lassen. Wer das Waschprogramm nicht pausieren kann, lässt es einfach bis zum Ende durchlaufen. So einfach kann jeder seine Waschmaschine selber entkalken und verlängert dadurch die Lebensdauer der Maschine und verbraucht dabei auch noch weniger Energie.

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