Gerade im Sommer brauchen unsere Lebensmittel und auch Getränke eine kühle Umgebung, da diese schlecht und ungenießbar werden können. Zu Hause hat man dafür einen Kühlschrank. Doch wenn man unterwegs ist, sieht das Ganze schon wieder anders aus. Vor allem wenn man bei warmen Wetter unterwegs ist, ob mit Auto oder Fahrrad, lassen sich so Lebensmittel effektiv kühlen mit einer passenden Kühlbox. Doch die Auswahl an Kühlboxen ist mittlerweile unübersichtlich geworden und etliche Modelle und Hersteller tummeln sich am Markt.

Kühlbox passiv oder doch lieber aktiv

Vor dem Kauf einer neuen Kühlbox sollte man sich erst mal entscheiden, ob die Kühlbox passiv oder aktiv sein soll. Die Werbung verspricht hier manchmal Wunder und auch die Größe der neuen Kühlbox muss festgelegt werden.

Daher sollte man die Kühlboxen vorher einmal miteinander vergleichen, da sich Kühlleistung, Ausstattung, Fassungsvermögen und auch die Handhabung doch teils enorm unterscheiden können. Bei einer passiven Kühlbox werden sogenannte Kühl-Akkus verwendet, welche vorher im Gefrierschrank quasi aufgeladen wurden. Bei elektrischen Kühlboxen wird die Kühlung über ein eigenes Kühlaggregat gewährleistet.

Bei aktiven Kühlboxen gibt es auch unterschiede bei der Kühlung. Da gibt es die Kompressorkühlboxen, wo die Kühlleistung sehr gut ist, aber dafür sind solche Kühlboxen auch etwas teurer in der Anschaffung. Im Gegenzug ist aber der Stromverbrauch relativ gering und dadurch geht diese Kühlbox effektiv mit der Energieleistung um.

Weiterhin gibt es noch sogenannte Absorberkühlboxen. Hier wird die Kühlleistung über ein besonderes Gas erreicht. Hier ist dabei besonders zu nennen, dass diese Methode mit und ohne Strom funktionieren kann. Hierbei ist die Kühlleistung leider nicht so gut, vor allem wenn eine hohe Außentemperatur herrscht.

Waeco CFX range kurz vorgestellt

Eigene Bedürfnisse und Anforderungen an eine Kühlbox

Vor dem Kauf einer Kühlbox sollte man sich also erst mal die eigenen Bedürfnisse und Anforderungen etwas näher betrachten. Denn je nach Modell können hier doch einige Kosten auf einen zukommen und daher sollte es schon die für sich richtige Kühlbox sein.

Kühlboxen gibt es auch in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Fassungsinhalten. Für so manchen reicht wahrscheinlich auch eine Mini-Kühlbox durchaus aus und andere brauchen hier etwas größeres.

Auch der Betrieb einer Kühlbox im Auto ist heute kein Problem mehr. Oft ist ein passender 12 Volt Anschluss dabei und so kann auch während der Fahrt alles gut gekühlt werden. Bei einigen Modellen wurde sogar Boxen mit MP3-Anschluss eingebaut, damit man unterwegs neben kalten Getränken auch Musik genießen kann.

GTÜ testet Kühlboxen: Richtig gut ist teuer

Im Jahr 2014 hat die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung) zusammen mit dem ACE (Auto Club Europa) acht Kühlboxen mit 12 Volt Anschluss ausgiebig getestet. Die Preisspanne fing bei günstigen 45 Euro an und hörte erst bei 700 Euro wieder auf.

Hier kann schon eins vorweg genommen werden. Gute Qualität kostet auch entsprechend Geld. Bei den Kompressorboxen hat somit die teuerste Kühlbox (Waeco CFX 35) den Gesamtsieg einfahren können. Die weiteren Plätze belegten in diesem Test die Kühlboxen Ezetil Cooler and Freezer EZC 25 und der Tristar Hybridcool 45 HC.

Bei den thermoelektrischen Kühlboxen sieht das Ergebnis ähnlich aus und auch hier hat die teuerste Kühlbox gewonnen. Gewinner in dieser Kühl-Klasse ist die Waeco TropiCool TC 21FL gefolgt von der Mobicool G26 Kühlbox.

Pflege einer Kühlbox

Die Reinigung und Pflege einer Kühlbox ist sehr wichtig und darf nicht vernachlässigt werden. Hier können sich sonst schnell Bakterien ausbreiten und das ist nicht gut für die eigene Gesundheit. Der Geruch ist dann hier das geringste Problem. Bei der Reinigung einer Kühlbox auch darauf achten, dass man keine Kratzer innen auf der Oberfläche rein macht. Hier kann sich schnell Schmutz und Schimmel absetzen.