Bevor der eigene Rasen schön grün ist, muss dieser erst einmal richtig angelegt werden. Für den perfekten Rasen ist der Zeitpunkt für die Aussaat sehr wichtig und dann darf die richtige Rasenpflege nicht unterschätzt werden. Um den Rasen auszusäen darf es dann nicht zu kalt und auch nicht zu warm sein. Als optimale Bodentemperatur wird von Rasenexperten 9 Grad Celsius empfohlen bei der Aussaat. Dadurch bieten sich die Aussaat im Frühjahr ganz besonders gut an. Vor der eigentlichen Aussaat muss man sich aber Gedanken über den richtigen Rasentyp machen, da es ansonsten nichts werden wird.

Rasentypen

Je nach Grundstück und Lage braucht es einen anderen Rasentyp. Da gibt es zuerst den guten englischen Rasen, welcher in Deutschland auch Zierrasen genannt wird. Dieser Rasen ist sehr dicht und bei richtiger Pflege auch daftig grün. Leider kann dieser Rasen nicht so einfach belastet werden und erfordert zudem einen enormen Pflegeaufwand. Wer einen Rasen öfters betreten möchte oder auch Kinder hat, greift zu einem Sport- und Spielrasen. Soclh ein Rasen kann dann auch wirklich belastet und betreten werden. Wenn das Grundstück hauptsächlich im Schatten liegen sollte, schaut sich eher mal den Schattenrasen genauer an. Dieser Rasentyp ist optimal, wenn die Fläche nur wenig Licht abbekommen sollte. Wer nicht nur rein einen grünen Rasen haben möchte, kann sich auch mal beim Blührasen umschauen. Hier hat man nach einigen Wochen eine schöne Blumenpracht zu bestauenen und das kann auch sehr schön sein.

Boden vorbereiten

Zur Aussaat des Rasens bietet sich besonders gut der März oder April an. Hier stimmt die Bodentemperatur dann meist und dem Anlegen eines neuen grünen rasens steht nichts mehr im Wege. Als Erstes braucht es ausreichend Muttererde und dies sollte dann um die 15 cm dick sein. Im nächsten Schritt muss der Boden einmal ordentlich umgegraben werden. Das Umgraben selber sollte dabei bis zu 20 cm tief sein. Das Umgraben kann man dabei per Hand mit einem Spaten machen oder man holt sich doch technische Unterstützung. Beim Umgraben wird man sehr viele Sachen finden, welche nicht in den Mutterboden gehören. Dazu zählen unter anderem Unkraut, Steine und auch Wurzelreste. Je nach Bodenbeschaffenheit kann es vorkommen, dass einige Zusatzstoffe dem Boden zugegeben werden müssen. Bei einem lehmigen Boden sollten um die 2 kubikmeter Quarzsand bzw. Flussand pro 100 Quadratmeter zugegeben werden. Bei einem sandigen Boden sollte pro Quadratmeter bis zu 10 Liter Rindsenhumus eingebracht werden. Weiterhin sollte zusätzlich noch spezielle Rasenerde mit eingearbeitet werden. Danach sollte man den Boden nun um die 3 Wochen einfach in Ruhe lassen.

Fläche einebnen und Kalken

Die Auflockerung des Bodens kann viel zeit kosten und ist doch so wichtig für das Endergebnis. jetzt ist es an der zeit, den Boden entsprechend einzuebnen. Dafür eignet sich eine Gartenwalze oder ein sogenannter Nivellierrechen. Im nächsten Schritt sollte der Kalkgehalt des Bodens ermittelt werden. Der Kalkgehalt wird dabei als pH-Wert angegeben. Wenn der pH-Wert im Boden unter 5,5 sein sollte, muss dieser entsprechend gekalkt werden. Als Faustregel wird hier 5 Kilogramm pro 100 Quadratmeter Boden Rasenkalk angesetzt. Nach dem Einebnen und Kalken sollte nun am Rand der geplanten Rasenfläche ein kleienr Rand gezogen werden. Dafür eignet sich besonders gut der Stiel eines Rechens. In diesem kleinen Graben kommen dann mehr Grassamen hinein, als auf den rest der Rasenfläche. Dies ist wichtig, damit eine sehr robuste Rasenkante entstehen kann. Nun muss die Fläche noch ausreichend gewässert werden.

Rasensamen aussäen

Wenn die Rasensamen ausgesät werden, sollte es windstill sein. Dabei sollten bis zu 50 Gramm por Quadratmeter Rasensamen gesät werden. Dies kann man entweder von Hand durchführen oder man nimmt sich einen speziellen Streuwagen zur Hilfe. Wichtig hierbei ist es, dass die Rasensamen sehr gleichmäßig aufgebracht werden. Hier kann es auch helfen, wenn man einmal längs und dann noch einmal quer die Rasensamen aussät. Danach die Samen mit einem Rechen vorsichtig in den Boden einarbeiten, damit beim nächsten Wind nicht wieder alles weg ist. Nun braucht es wieder die Walze, damit es später nicht zu Unebenheiten kommt.

Rasenfläche richtig wässern

Nach der vielen Arbeit muss die Rasenfläche richtig gewässert werden. Dabei sollten keine Pfützen entstehen. Der neue Rasen sollte dabei bis zu 4 Wochen lang feucht gehalten werden. Wenn alle Vorarbeiten richtig durchgeführt wurden, wird man schon nach 8 Tagen die ersten Grashalme sehen können. Nach circa 3 Wochen sollten dann alle Grassamen aufgegangen sein. Wichtig ist hierbei wirklich, das der Rasen regelmäßig gewässert werden muss, vor allem in der Sommerzeit.

Rasen richitg mähen

Wenn der Rasen um die 10 Zentimeter lang gewachsen ist, sollte man sich Gedanken um das erste Rasenmähen machen. Hier wird der frische Rasen auf 5 Zentimeter gekürzt. Bei einem Zierrasen sollte es nicht höher als 6 Zentimeter werden und gekürtzt wird hier dann auf 3 Zentimeter. Der Rasen sollte dabei regelmäßig gemäht werden und das am besten einmal pro Woche. Vor allem der Schattenrasen sollte dabei nicht zu kurz geschnitten werden und daher nie kürzer als 5 Zentimeter werden.

Google+ Twitter Facebook