Wahrscheinlich findet man heute in jeder Küche eine Mikrowelle und gilt schon fast als Standardausrüstung. Mit einer Mikrowelle kann man schnell Speisen erwärmen oder auch tiefgefrorene Sachen auftauen. Trotz dieser Vorteile haftet doch oft ein schlechter Ruf daran. Oft wird hier als Grund die Mikrowellenstrahlung angebracht und dadurch das Essen auch ungesund sein Soll. Eine Mikrowelle muss auch regelmäßig gereinigt werden und viele denken, dass dies nicht so einfach ist. Und trotz aller Vorteile haben viele solch ein gerät in der eigenen Küche. In diesem Artikel geben wir Tipps, worauf man beim Kauf schon achten sollte und wie man eine Mikrowelle richtig reinigen kann.

Die Mikrowelle

Heute ist man oft froh, dass es die Mikrowelle überhaupt gibt. Doch die Erfindung war doch eigentlich eher ein Zufall. Der amerikanische Erfinder Percy Spencer hat hier zum Glück eher zufällig die Mikrowelle erfunden. Er hatte eigentlich an Radargeräten geforscht und dabei ist durch die Strahlung angeblich ein Schokoriegel in seiner Tasche geschmolzen. Im Jahr 1947 baute der Erfinder dann tatsächlich die erste funktionsfähige Mikrowelle. Eine Mikrowelle bringt durch die Strahlung im Essen befindliche Wassermoleküle zum Schwingen und dadurch erwärmen sich dann die Speisen. Mit dem richtigen Geschirr wird hier nur das Essen warm gemacht oder man kann auch Speisen garen.

Mikrowelle richtig reinigen

Bei einer Mikrowelle spielt auch die Hygiene eine entscheidende Rolle. Hier werden Lebensmittel verarbeitet und diese können sonst schnell Leime aufnehmen. In einer Mikrowelle werden die Wände kaum warm und dadurch setzt sich hier nicht all zu viel Schmutz ab. Dadurch gibt es hier gar keinen so großen Reinigungsaufwand. Wer allerdings eine Mikrowelle mit grill haben sollte und diesen auch öfter benutzt, muss natürlich mit einer erhöhten Verschmutzung rechnen. Oft wird eine Mikrowelle verschmutzt, weil man die Speisen nicht ordentlich genug abgedeckt hat. Aber auch durch den aufsteigenden Dampf kann es zu leichteren Verunreinigungen kommen. Die Wände kann man aber ganz leicht mit Lappen, Wasser und etwas Spülmittel ganz einfach wieder abwischen.

Putz-Trick für die Mikrowelle

Wenn man aber trotzdem nicht alles abbekommen sollte, gibt es natürlich einen extra Putz-Trick. Einfach hier eine kleine Schale mit Wasser und etwas Spüli in die Mikrowelle geben und dann ungefähr eine Minute bei maximaler Leistung die Mikrowelle laufen lassen. Wenn die Minute um ist, die Mikrowelle noch ca. 10 bis 15 Minuten geschlossen halten und nicht öffnen. Danach kann man endlich die Tür öffnen und die ganzen Verschmutzungen haben sich von den Wänden gelöst. Jetzt einfach nur noch mit einem Lappen ganz einfach auswischen und schon ist die Mikrowelle sauber.

Mikrowelle von außen reinigen

Auch von außen sollte man ab und zu die Mikrowelle reinigen. Doch wer hier eine Front aus Edelstahl hat, muss hier mit einer aufwendigeren Reinigung rechnen. Denn gerade bei Edelstahl muss man einiges beachten. Dafür bekommt man extra spezielle Reinigungsmittel im Handel zu kaufen. Dadurch werden dann Verschmutzungen gelöst und die schöne Oberfläche wird dabei nicht angegriffen. Auch wird durch diesen Schutz verhindert, dass sich so schnell keine Fingerabdrücke an der Mikrowelle mehr absetzen.

Mikrowelle hat auch ihre Grenzen

Trotz aller Vorteile hat eine Mikrowelle aber leider auch einige Schwächen. Spiesen werden hier zwar gegart, aber diese werden aber leider nicht gebräunt. Damit ist eine Mikrowelle also nicht so geeignet für Pizza oder auch Grillhähnchen. Moderne Geräte sind daher kaum noch eine reine Mikrowelle. Oft sind diese Geräte daher Kombigeräte mit entsprechenden zusätzlichen Funktionen.

Für wen geeignet?

Eine Mikrowelle ist besonders für kleine Speisen, die man schnell warm machen möchte, geeignet. Somit kann man gerade bei kleineren Portionen hier eine Menge Energie sparen. Manchmal muss man aber die Speisen auch mal umrühren, damit diese überall gleichmäßig erhitzt werden. Gerade bei Familien stehen Mikrowellen sehr hoch im Kurs. So kann sich zum Beispiel der Nachwuchs die vorgefertigten Speisen einfach selbst nach der Schule warm machen. Auch bleiben hier sogar Vitamine und Mineralien im Essen erhalten. Auch in WGs oder auch bei Singles steht oft eine Mikrowelle und wird auch sehr oft genutzt. Mit einer Mikrowelle kann man also Zeit und auch Geld einsparen.

Goldrand am Geschirr

Aufpassen sollte man auf jeden Fall bei sogenannten kleinteiligen oder feingliedrigen Metallgegenständen. Bei Gabeln kann es daher zwischen den einzelnen Zinken zu Spannungssrpüngen kommen. Dadurch entstehen dann in der Mikrowelle eine Menge funken. Dadurch kann auch schnell die Innenwand nachhaltig geschädigt werden, da die Spannung durch die Plastikverkleidung hindurch zu Metallteilen überspringen kann. Auch bei einem Teller mit Goldrand kann dies passieren und gehört damit nicht in die Mikrowelle.

Mikrowelle gefährlich?

Durch einen Funkenflug besteht hier leider auch immer ein gewisses Brandrisiko. Der Funkenflug ist hier aber oft nur das geringste Risiko. Die meisten Brände entstehen hier aufgrund einer Überhitzung der Mikrowelle. Leider unterschätzen viele Menschen die enorme Leistung einer Mikrowelle.

Mikrowelle in Flammen

Oft werden bei Magenbeschwerden oder ähnlichem sogenannte Körner- oder Kirschkernkissen in der Mikrowelle erhitzt. Dadurch ist leider schon sehr oft zu Bränden gekommen. Die Mikrowelle macht die Sachen immer nur punktuell warm und dadurch kann schnell die Glimmtemperatur der Baumwolle erreicht werden. Ein Blick in die Be Bedienungsanleitung hilft hier oft weiter. Viele Hersteller schließen eine solche Nutzung der Mikrowelle ausdrücklich aus. Wenn man es trotzdem macht und ein Feuer entsteht, kann die Versicherung hier die Zahlung verweigern. Daher sollte man auch normale Speisen nicht übermäßig erhitzen, da auch diese hier grundsätzlich ein Brandrisiko darstellen. Viel Mikrowellen haben daher einen sogenannten Überhitzungsschutz eingebaut. Wenn eine bestimmte Temperatur im Inneren erreicht sein sollte, schaltet die Mikrowelle dann einfach ab. Doch sollte man immer bedenken, dass es keinen hundertprozentigen Schutz gibt.

Überhitzungen unbedingt vermeiden

Am sichersten ist es natürlich, wenn man von Anfang an Überhitzungen in der Mikrowelle vermeidet. Vor allem bei Fertiggerichten steht daher die genaue Garzeit und auch Wattzahl drauf. An diese Empfehlungen sollte man sich auch unbedingt halten. Wenn man es trotzdem macht, sollte man bei Körner- oder Kirschkernkissen nur eine geringe Leistung einstellen. Zwischendurch sollte man die Kissen auch öfters mal wenden.

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